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Die Behauptungen der Jünger Christi

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Die Behauptungen der Jünger Christi

Seine Jünger waren monotheistische Juden. Dass sie ihn als Gott sahen und für diesen Glauben zu sterben bereit waren, zeigt uns, dass sie von Jesu Aussagen überzeugt waren.

Der erste Evangelist, Matthäus, beginnt seinen Bericht mit der jungfräu — lichen Geburt Jesu. Matthäus kommentiert dieses wunderbare Ereignis mit einem Zitat aus Jesaja 7, Vers 14: „Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott mit uns“ (Matthäus 1,23). Matthäus drückt damit seine Sicht der Dinge aus: Dieses Kind war Gott, „Gott mit uns“.

Der Apostel Johannes drückt sich zu Beginn seines Evangeliums ähnlich klar aus: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort … Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns“ (Johannes 1,1.14).

Der zweifelnde Jünger Thomas nannte Jesus Gott. Als Thomas Jesu Wunden (nach dessen Auferstehung) sah, rief er aus: „Mein Herr und mein Gott!“ (Johannes 20,28). Manche werten Thomas’ Ausruf als Ausdruck der Über — raschung. Doch einen Menschen Gott zu nennen wäre damals für die Juden inakzeptabel gewesen.

Der Hebräerbrief betont ebenfalls, dass Jesus Gott ist. Bezugnehmend auf Jesus Christus zitiert Hebräer 1, Vers 8 aus Psalm 45: „Von dem Sohn [spricht er]: Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Der Hebräerbrief beschreibt Jesus als höher als die Engel (1,4-8. 13), dem Mose überlegen (3,1-6) und größer als die Hohepriester (4,145,10). Er ist größer als all diese, weil er Gott ist, zusammen mit seinem himmlischen Vater.